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Adiron…was? Fernab der Touristenpfade in den USA

“Why did you come here all the way from Germany?”
 
Ja, warum sind wir extra aus Deutschland angereist? Diese Frage hören wir tatsächlich sehr oft bei unserem Streifzug durch Lake Placid, ein kleiner Ort in den wunderschönen Adirondack Mountains, USA.
 
Nicht oft verschlägt es deutsche Touristen an diesen Ort. Und das, obwohl hier bereits zweimal die Olympischen Winterspiele stattfanden. Man muss nicht lange suchen, um das hier zu sehen. Schon bei der Anreise sind wir an der Skisprungschanze vorbeigekommen. Etwas weiter im Ort steht die alte Halle, in der noch heute Wettkämpfe in unterschiedlichen Eissportarten stattfinden.
Aber was hat uns nun verschlagen in diesen im Sommer doch recht verschlafenen, aber einzigartigen Ort? Ganz einfach – bei Planung unserer Reise stellten sich schnell Washington, D.C. als Start- und Boston als Zielpunkt heraus. Eigentlich wäre wohl New York City der naheliegende Stopp gewesen. Aber bei der Suche auf der Landkarte fiel uns ein grüner Fleck in New York State, nicht weit entfernt von der Grenze zu Kanada, auf – die Adirondack Mountains. Ein Wanderparadies für US-Amerikaner und Kanadier. Also sollte es zwischen den zwei großen Städten in die Natur gehen.
 
Die Wanderschuhe mussten demnach auch mit auf die Reise ins für Deutsche doch etwas andere Wanderziel. Bei der Wanderung auf den „Giant Mountain“ kamen die Wanderschuhe das erste Mal zum Einsatz. Und ich muss sagen, die Routen sind nicht mit denen zu vergleichen, die ich bisher aus den Alpen gewohnt war. Zunächst gibt es keine Seilbahn (wobei die Gipfel auch deutlich kleiner sind). Stattdessen geht es die etwa 1.400 m mal mehr, mal weniger direkt den Berg hoch. 

Mal durch Wälder, dann über freien Fels. Immer wieder werden wir mit atemberaubenden Ausblicken auf eine Landschaft aus Nadelbäumen belohnt. Weit und breit keine Straße in Sicht. Nach ungefähr vier Stunden bergauf hören wir endlich die magischen Worte „You did it“. Eine Kurve noch, dann sind wir an der Spitze angekommen. Wir lassen uns auf die Steinplatten fallen und sind erst einmal überwältigt von der Aussicht. Hier oben könnte man Stunden verbringen. Aber da wir keine Zelte mitgebracht haben, müssen wir die Aussicht wohl oder übel irgendwann zurücklassen. Also machen wir uns nach vielen Erinnerungsfotos auf den Weg zurück. Wir erreichen unser Auto nach weiteren drei Stunden bergab klettern. Am Abend fallen wir vollkommen erschöpft, aber mit vielen wunderbaren neuen Eindrücken, ins Bett.

Am nächsten Tag spüren wir die Wanderung des Vortags dann doch mehr, als erwartet. Daher entscheiden wir uns, keinen weiteren Berg zu erklimmen, sondern den einstigen Olympiaort Lake Placid zu besuchen. Allein die Fahrt dorthin lohnt sich schon. Es geht durch ein grünes Bergpanorama entlang einsamer Straßen. Immer wieder vorbei an klaren Seen. Das erste Anzeichen, dass wir unser Ziel erreicht haben, sehen wir kurz vor dem Ortsschild. Die Skisprungschanze ist im Winter zwar geschlossen, zeigt aber, dass der Ort vor allem Wintersportfans anlockt. Aber auch im Sommer gibt es Einiges zu sehen. Übrigens sehen wir hier auch den ersten und einzigen Sessellift während unserer Zeit in den Adirondacks. Neben der großen Schanze ist eine kleinere Version aufgebaut. Wir beobachten, wie einige Sportler Ihre Skisprungqualitäten prüfen, indem Sie mit Skiern von dieser in ein Wasserbecken springen. Wir schauen eine Weile zu und beschließen dann weiterzuziehen.

Schon im Sommer dauert es eine Weile, bis wir einen Parkplatz gefunden haben. Wahrscheinlich sieht es im Winter noch einmal weitaus schlechter aus, direkt im Ort erfolgreich zu sein. Doch schließlich finden wir einen Parkplatz und nutzen den Tag, um Lake Placid zu erkunden. Es ist noch ausreichend Zeit, sich in Ruhe in den vielen kleinen Läden umzuschauen und einige Mitbringsel zu finden. Immer wieder werden wir gefragt, woher wir kommen. Die Menschen scheinen zwar verwundert, aber freuen sich auch über die ungewöhnlichen Besucher. Fasziniert erkunden wir diese Stadt, die auf der einen Seite im Sommer sehr verschlafen wirkt, auf der anderen Seite immer wieder wie ein klassischer Touristenort, in dem auch immer Sommer Einiges los ist. Aber genau das macht den Besuch auch so besonders.

Für mich sind die Adirondacks und gerade auch Lake Placid ein ganz besonderer Teil der USA und der ideale Ort, um auf einer Rundreise zur Ruhe zu kommen. Da fällt es schon fast ein bisschen schwer, sich danach wieder auf den Trubel in Boston einzustellen, der uns zum Abschluss unserer Reise erwartet…
 
Laura Witzel
von:

Laura Witzel

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